Stefan Mann

Markt, Glück und Staat

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Hardcover, 13,5 x 20,5 cm
128 Seiten
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Markt, Glück und Staat

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Macht Geld glücklich?


Ein Plädoyer gegen die unglückselige Logik des Marktes

Die westliche Gesellschaft folgt den falschen Leitbildern. Nicht „Wirtschaftswachstum“ und „Vollbeschäftigung“ sind die wichtigsten Staatsziele, sondern jede Regierung ist verpflichtet, für die persönliche Zufriedenheit und das gesamtgesellschaftliche Wohlbefinden optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. Wodurch kann das geschehen? Die in den Kontext ökonomischen Wissens gestellte Glücksforschung liefert überraschende Ergebnisse: - Eine wachsende Wirtschaft macht nicht glücklich. - Zunehmender Konsum entzieht uns die Lebensgrundlagen. - Die verfassungsmäßige Verpflichtung zur Arbeit ist zweifelhaft. - Solidarität überwindet Distanz und ist ein wichtiger Baustein unseres Glücks. Dem widerspricht die Wirtschaft, die der Logik ihres Marktes und den eigenen Interessen allgemeine Gültigkeit zumisst. Wenn diese Logik die Politik bestimmt, dann: - hat der Staat nur noch Nachtwächterfunktion, - werden wenige immer reicher und viele arm, - nimmt der Lohnsenkungswettlauf fröhlich seinen Gang, - ersetzen Dienstleistungen den Freundschaftsdienst. „Die etablierten ökonomischen Methoden führen zum Ergebnis, dass die Landwirtschaft liberalisiert werden sollte. Zehntausende von Bauernfamilien müssten ihre Lebensweise radikal umstellen und sich mit neuen Aufgaben vertraut machen, bäuerliches Kulturgut würde verloren gehen, landwirtschaftliche Ausbildungen wären umsonst absolviert worden. Der Lohn dafür: Zucker, der um ein paar Cent günstiger eingekauft werden kann, vielleicht ein bisschen billigere Milch für die Verbraucher.“ Stefan Mann, Agrarökonom aus der Schweiz, schlägt mit seinem innovativen Ansatz die Brücke zwischen Wohlfahrtsökonomie und Glücksforschung. Wohin führen die Empfehlungen der Volkswirte – außer zu stets wachsendem Shareholder value oder neuerlichen Finanzkrisen? Die Marktgesetze mit ihren ethischen Defiziten und liberalistischen Tendenzen werden auf die Probe gestellt: Mehr Selbstbestimmung und Solidarität machen eine Gesellschaft glücklicher! Macht Geld glücklich? Statt Solidarität wird individuelle Vorsorge verlangt. Und anstelle der persönlichen Begegnung tritt die Dienstleistung. Aber wollen wir so leben? Die Glücksforschung gibt Antworten, die im Einklang stehen mit christlichen Wertvorstellungen. Und die Politik ist gefordert, die Erwerbsgesellschaft anzupassen.

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Untertitel Wie Wirtschaft und Politik zu unserem Glück beitragen können
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Autor Stefan Mann
Titel Markt, Glück und Staat
Umfang 128 Seiten
Erscheinungsjahr 2008
ISBN 978-3-86506-273-4
Format 13,5 x 20,5 cm
Einband Gebunden

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Stefan Mann

Stefan Mann

Stefan Mann, Jahrgang 1968, ist promovierter Volkswirt und Agrarwissenschaftler. Er leitet in der Schweiz eine Forschungsgruppe zu agrarpolitischen Fragen und publiziert zu grundlegenden sozioökonomischen Themen. (Zuletzt ist bei Sauerländer Aarau erschienen: Ressourcen und Strukturen - eine Einführung in die Volkswirtschaft) Er ist aktives Mitglied der Quäker, ist verheiratet und hat drei Kinder. Stefan Mann ist ein Urenkel des Schriftstellers Thomas Mann.